Noguchis elementares Interesse an plastischem Gestalten ließ ihn zwischen der Arbeit als Designer (unter anderem für Hans Knoll) und als Bildhauer, Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt wechseln. Seine Werke zeigen sowohl den Einfluss westlicher Kunst als auch den japanischer und chinesischer Tradition.
Geboren als Sohn des japanischen Dichters Yone Noguchi und der amerikanischen Schriftstellerin Leonie Gilmour, studierte er von 1923 bis 1926 an der Columbia University und an der Leonardo da Vinci Art School; 1927 erhielt er für zwei Jahre das Guggenheim-Stipendium. Ab März 1927 war er Assistent von Constantin Brâncuși in Paris, der ihn mit Holz- und Steinreliefen vertraut machte. Mit Ende des Stipendiums kehrte Noguchi 1929 nach New York zurück. Im selben Jahr wurde seine erste Einzelausstellung in der New Yorker Eugene Schoen Gallery gezeigt. Zwischen 1930 und 1932 unternahm Noguchi Reisen nach Paris, Peking und Japan; in China studierte er insbesondere die Pinselzeichnung, in Japan das Arbeiten mit Ton bei dem Töpfer Jinmatsu Uno.
Zwischen 1933 und 1937 entwickelte Noguchi Entwürfe für öffentliche Plätze, Denkmäler, Spielplätze und Bühnenbilder; in den Jahren von 1942 bis 1948 intensivierte er seine Arbeit am Theater, entwarf und produzierte indes auch Möbel und Lampen. Nach 1949 reiste er verschiedentlich durch Europa, in den Mittleren Osten und nach Japan; während der Reisen produzierte er Zeichnungen und Fotografien. In Kamakura, Japan, baute er ein Atelier auf. In den folgenden 1950er Jahren reiste er ständig zwischen Japan und New York hin und her und richtete sich 1961 ein Atelier in Long Island City, New York, ein. In den Jahren 1971 bis 1979 unterhielt er ein weiteres Atelier auf der japanischen Insel Shikoku.
Im Jahr 1980 gründete er die Isamu Noguchi Foundation, Inc.; 1981 bis 1985 folgte der Aufbau des Isamu Noguchi Garden Museum in Long Island City, New York.
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